Generationen-Werkstatt

„Die „Generationen Werkstatt“ ist eine Generationen übergreifende Aktion von Unternehmen im Mittelstand. […] Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren aus den umliegenden Schulen kommen in die Werkstatt, lernen das Unternehmen kennen und schaffen dort etwas unternehmensspezifisch Neues. Eine erfahrende Person aus dem Un-Ruhestand unterstützt sie dabei und vermittelt wichtige Fähigkeiten.“ (Quelle: http://www.ursachenstiftung.de/projekte/generationenwerkstatt, aufgerufen am 04.03.2019)
Wir freuen uns zusammen mit unseren Kooperationspartner Baunternehmen Büter aus Ringe und der Firma Kronemeyer aus Uelsen mit insgesamt drei Schülern der Edith-Stein Realschule und fünf Schülern der Hauptschule Emlichheim an der GenerationenWerkstatt teilnehmen dürfen. Die GenerationenWerkstattvermittelt schwerpunktmäßig Jungen in begeisternder Weise einen Zugang zum Handwerk.

Weitere Informationen unter:
https://www.ursachenstiftung.de

„Fasst wie neu“ – Hauptschüler reinigen Stolpersteine in Emlichheim

Bereits am Freitag in der kommenden Woche soll in Emlichheim anlässlich der 80 Jahr zurückliegende Reichsprogromnacht 1938 eine Gedenkveranstaltung geben, in der auch der Ereignisse vor Ort gedenk. Anlaufpunkt dieser Veranstaltung zwischen der Samtgemeindeverwaltung, der Haupt- und Realschule sowie den Heimatfreunden Emlichheim sind die Stolpersteine der Familien ten Brink und Weinberg, die bereits vor einigen Jahren an der Ringer Straße und am Bremarkt verlegt wurden. Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b von der hiesigen Hauptschule haben die Messingplatten auf denen die Schicksale der verfolgten und ermordeten Emlichheimder dargestellt sind, gereinigt. „Die Messingplatte ist ja Wind und Wetter ausgesetzt. Da verändert sich schnell mal die Farbe“, sagte Robin Kuipers kurz vor der Reinigungsaktion. Ausgestattet mit einem Topfschwamm, Messingpolitur und einem Tuch machten sich die Schüler an die Tat. „Wenn man sich Bilder von vorher und nachher anschaut, wird schnell der Unterschied sichtbar“, erklärt Yasmin. Noel Hörst ergänz dabei: „Man muss schon ordentlich schrubben, damit die Stolpersteine wieder glänzen.“ Das Resultat des kleinen Arbeitseinsatzes kann sich schon sehen lassen: „Fasst wie neu“, sagte Ansgar Egbers etwas stolz.