Anmeldung der künftigen 5. Klassen an den weiterführenden Schulen

Sehr geehrte Eltern der künftigen Fünftklässler,
die Anmeldungen für die weiterführenden Schulen können in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Lage leider nicht persönlich stattfinden. Wir bitten Sie, die Unterlagen selbstständig auszufüllen und die vollständigen Unterlagen bis zum 19.05.2020 einzureichen.

Emlichheimer Mini-Jecken im Jugendhaus

Wa? Karneval jibt es wenig in de Grafschaft? Das wussten die Mini-Jecken der Hauptschule Emlichheim aber besser. Die Mädchen und Jungs von Klassen 5a, 5b, 6a und 6b gingen als Super Mario, Indianer, Ninja, Superstars oder sogar als Kuh. Munter feierten sie mit Musik, Spiel, Süßkramm und einer ganz ordentlichen Polognaise ein wenig die unterrichtsfreie Zeit mit ihren Klassenlehrerinnen und ihrem Klassenlehrer. Ganz besonders war der Kostümwettbewerb. Hier konnte Winston Janssen den ersten Platz als Rapper machen. Ihm folgten Dominik Berends als Pirat und ….als sehr elegante Kellnerin mit Hut. Wir danken nochmal besonders, dass wir im Jugendhaus so schön feiern konnten. Eines stand am Ende der Feierei fest: Es hat viel Spaß gemacht und schreit im nächsten Jahr nach einer Wiederholung.

Stationen – Von Emlichheim nach Auschwitz

Am 27. Januar 1945 befreiten Truppen der sowjetischen Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz in Polen. Über eine Millionen Menschen waren hier von den Nationalsozialisten seit 1940 ermordet worden. Unter den zahlreichen Opfern waren auch Emlichheimer. Anhand von vier Stationen haben die Hauptschule Emlichheim, das Gymnasium an der Vechte, die Edith-Stein-Realschule sowie die Heimatfreunde Emlichheim e.V. in ganz unterschiedlichen Beiträgen das Leben und das Schicksal der aus Emlichheim kommenden Juden – so beispielsweise die Familie ten Brink/Zilverberg – nachgezeichnet.

Ihnen zum Gedenken:
Regina, 55 Jahre, KZ Auschwitz
Samuel Zilverberg, 62 Jahre, Sobibor
Hartog, 30 Jahre, KZ Auschwitz
Sophie, 29 Jahre, KZ Auschwitz
Louis, 24 Jahre, KZ Auschwitz
Jacob, 19 Jahre, KZ Auschwitz
Max, 17 Jahre, Sobibor
Levie, 12 Jahre, KZ Auschwitz

Generationen-Werkstatt

„Die „Generationen Werkstatt“ ist eine Generationen übergreifende Aktion von Unternehmen im Mittelstand. […] Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren aus den umliegenden Schulen kommen in die Werkstatt, lernen das Unternehmen kennen und schaffen dort etwas unternehmensspezifisch Neues. Eine erfahrende Person aus dem Un-Ruhestand unterstützt sie dabei und vermittelt wichtige Fähigkeiten.“ (Quelle: http://www.ursachenstiftung.de/projekte/generationenwerkstatt, aufgerufen am 04.03.2019)
Wir freuen uns zusammen mit unseren Kooperationspartner Baunternehmen Büter aus Ringe und der Firma Kronemeyer aus Uelsen mit insgesamt drei Schülern der Edith-Stein Realschule und fünf Schülern der Hauptschule Emlichheim an der GenerationenWerkstatt teilnehmen dürfen. Die GenerationenWerkstattvermittelt schwerpunktmäßig Jungen in begeisternder Weise einen Zugang zum Handwerk.

Weitere Informationen unter:
https://www.ursachenstiftung.de

„Fasst wie neu“ – Hauptschüler reinigen Stolpersteine in Emlichheim

Bereits am Freitag in der kommenden Woche soll in Emlichheim anlässlich der 80 Jahr zurückliegende Reichsprogromnacht 1938 eine Gedenkveranstaltung geben, in der auch der Ereignisse vor Ort gedenk. Anlaufpunkt dieser Veranstaltung zwischen der Samtgemeindeverwaltung, der Haupt- und Realschule sowie den Heimatfreunden Emlichheim sind die Stolpersteine der Familien ten Brink und Weinberg, die bereits vor einigen Jahren an der Ringer Straße und am Bremarkt verlegt wurden. Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b von der hiesigen Hauptschule haben die Messingplatten auf denen die Schicksale der verfolgten und ermordeten Emlichheimder dargestellt sind, gereinigt. „Die Messingplatte ist ja Wind und Wetter ausgesetzt. Da verändert sich schnell mal die Farbe“, sagte Robin Kuipers kurz vor der Reinigungsaktion. Ausgestattet mit einem Topfschwamm, Messingpolitur und einem Tuch machten sich die Schüler an die Tat. „Wenn man sich Bilder von vorher und nachher anschaut, wird schnell der Unterschied sichtbar“, erklärt Yasmin. Noel Hörst ergänz dabei: „Man muss schon ordentlich schrubben, damit die Stolpersteine wieder glänzen.“ Das Resultat des kleinen Arbeitseinsatzes kann sich schon sehen lassen: „Fasst wie neu“, sagte Ansgar Egbers etwas stolz.