Antrag auf Befreiung von der Präsenzpflicht

Das Niedersächsische Kultusministerium ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die mit vulnerablen Familienangehörigen gemeinsam Weihnachten feiern möchten, eine vorzeitige Befreiung vom Präsenzunterricht am 17.12.2020 und am 18.12.2020. Eine Befreiuung ist lediglich in besonderen begründeten Ausnahmefällen und nur auf rechtzeitigen schriftlichen Antrag – formlos und oder mit einem Formular – möglich. In diesem Antrag ist glaubhaft darzulegen, warum die Teilnahme einer Schülerin oder eines Schülers am Präsenzunterricht als besonders begründeter Ausnahmefall – Härtefall – anzusehen ist.

Kühe sind Kuh-l – Besuch der 5. Klassen auf dem Milchhof

Die Familie Luttermann mit ihrem Milchhof bei Emlichheim durften sich über vermehrten Besuch freuen. Bedingt durch die Corona-Pandemie und den damit verkleinerten Klassen, bekamen die Milchbauern vier Mal Besuch von den 5. Klassen von der Hauptschule Emlichheim. Anlass war das derzeitige Thema in Biologie bei Frau Magritz: das Rind als Nutztier. Auf dem Hof konnten die Schülerinnen und Schüler direkt vor Ort Informationen zum Thema Milchwirtschaft bekommen. So hörten sie, wieviel Milch eine Kuh am Tag gibt, wie viele Kälbchen geboren werden und wie die Tiere im Stall leben. Besonders die Jungs waren interessiert an den technischen Abläufen im Milchstand, in dem die Kühe gemolken werden. Für viele war es auch mal ein Erlebnis, eine Kuh anzufassen und zu füttern. Besonders die Kälbchen und die Katzen bekamen an diesem Tag viele Streicheleinheiten, Ganz fasziniert waren die Schülerinnen und Schüler von den langen, rauen Zungen der Kühe, die einen die Kartoffel direkt mit einem Bissen aus der Hand fraßen. Zu einem Besuch auf dem Milchhof gehört natürlich auch eine Verkostung von Milch, gerne auch mit Kakao-Pulver. Zum Schluss bedankt man sich über die Gastfreundschaft der Familie Luttermann. Frau Magritz übergab der Familie Luttermann einen Eis-Gutschein für die ganze Familie. Fazit: ein kuh-ler Besuch.

Emlichheimer Mini-Jecken im Jugendhaus

Wa? Karneval jibt es wenig in de Grafschaft? Das wussten die Mini-Jecken der Hauptschule Emlichheim aber besser. Die Mädchen und Jungs von Klassen 5a, 5b, 6a und 6b gingen als Super Mario, Indianer, Ninja, Superstars oder sogar als Kuh. Munter feierten sie mit Musik, Spiel, Süßkramm und einer ganz ordentlichen Polognaise ein wenig die unterrichtsfreie Zeit mit ihren Klassenlehrerinnen und ihrem Klassenlehrer. Ganz besonders war der Kostümwettbewerb. Hier konnte Winston Janssen den ersten Platz als Rapper machen. Ihm folgten Dominik Berends als Pirat und ….als sehr elegante Kellnerin mit Hut. Wir danken nochmal besonders, dass wir im Jugendhaus so schön feiern konnten. Eines stand am Ende der Feierei fest: Es hat viel Spaß gemacht und schreit im nächsten Jahr nach einer Wiederholung.

Stationen – Von Emlichheim nach Auschwitz

Am 27. Januar 1945 befreiten Truppen der sowjetischen Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz in Polen. Über eine Millionen Menschen waren hier von den Nationalsozialisten seit 1940 ermordet worden. Unter den zahlreichen Opfern waren auch Emlichheimer. Anhand von vier Stationen haben die Hauptschule Emlichheim, das Gymnasium an der Vechte, die Edith-Stein-Realschule sowie die Heimatfreunde Emlichheim e.V. in ganz unterschiedlichen Beiträgen das Leben und das Schicksal der aus Emlichheim kommenden Juden – so beispielsweise die Familie ten Brink/Zilverberg – nachgezeichnet.

Ihnen zum Gedenken:
Regina, 55 Jahre, KZ Auschwitz
Samuel Zilverberg, 62 Jahre, Sobibor
Hartog, 30 Jahre, KZ Auschwitz
Sophie, 29 Jahre, KZ Auschwitz
Louis, 24 Jahre, KZ Auschwitz
Jacob, 19 Jahre, KZ Auschwitz
Max, 17 Jahre, Sobibor
Levie, 12 Jahre, KZ Auschwitz